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Lebensraum Wildnis

Öl auf Leinwand, 110 x 100 cm, 2021

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Allgemein

LebensART und LebensWEISE

Hier zeige ich Ihnen Bilder, Skulpturen und Figuren aus meinem Atelier und meiner Werkstatt in Form eines Blogs.

In der Denkwerkstatt finden sie Vorträge aus den vergangenen Jahren zu Fragen von Religion und Gesellschaft, Psychologie und Spiritualität.

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Gemälde LebensART Portraits / Gesichter Sakralkunst Symbolischer Realismus

Portraits und Gesichter

2019 habe ich mir ein Projekt vorgenommen mit der Überschrift „Das Antlitz des Menschen“. Zunächst ging es mir nicht um Portraits bestimmter Personen, sondern um die Erfahrung des Gesichter-Zeichnens oder -Malens als solche. Meistens benutze ich mein Skizzenbuch. Mal „erfinde“ ich Gesichter, mal benutze ich irgendeine Vorlage, die ich zufällig finde (vielleicht in einem Prospekt, einem Bildband oder einer Zeitung). Und schließlich fertige ich auch wirkliche Portraits an. Leider ist das „Modellsitzen“ einer Person heute kaum noch üblich. Aber ich finde, dass auch Fotos als Vorlage gut funktionieren (Fotos zappeln nicht rum).

In jedem Fall ist das Malen, Zeichnen (oder Schnitzen! – siehe meine Rubrik Portraits/Gesichter bzw. Geschnitzte Charaktere) eines Gesichts für mich selbst ein richtiges Erlebnis (es hat fast etwas Magisches!).

Hier finden Sie einige Arbeiten; weitere werden folgen.

N.N., Öl auf Leinwand, 50 x 70 cm

Alter Chinese, Bleistift. Aus meinem Skizzenbuch.
Prof. Gerhard von Rad (1901-1971), verdünnte Acrylfarbe auf Papier.

Bei dieser Technik hat man keine Chance zur Korrektur! Entweder ist das Portrait in
2o Minuten fertig, oder man kann es Richtung Tonne schicken.

Prof. Otto Michel (1903-1993)
Bleistift-Studie
„Jeanne d’Arc“
Clara
Prof. Max Geiger (1922-1978)
Prof. Helmut Gollwitzer (1908-1993)
„Sammle meine Tränen in deinen Krug“, Öl auf Leinwand.

(Aus meinem gleichnamigen 20-teiligen Psalmen-Zyklus)
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zu Rilkes Herbstgedicht



∼ Herbsttag ∼
Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass deine Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dräng sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke (Paris 1902)
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Acryl- und Ölmalerei Gemälde LebensART Symbolischer Realismus

Wüstenweg

„Der letzte Weg“, Öl auf Leinwand 2018.
Das Bild entstand anlässlich eines Projektes, bei dem die Aufführung von J.Brahms „Requiem“ (Kantorei Gummersbach) mit einer Kunstausstellung zum Thema „Vergänglichkeit“ verbunden war. Alle Künstler*innen waren zugleich Sänger und Sängerinnen in der Kantorei. Veranstaltungsort war die ev. Kirche Waldbröl
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Kunstmeile LebensART Stelen und Skulpturen für den Außenbereich Unter freiem Himmel

Musik als Form

„Harfe“, Kunstmeile Büschhof
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Geschnitzte Charaktere Holzfiguren LebensART Skulpturen

Hochmut kommt vor dem Fall

„Mr. Hochmut“, Lindenholz, 101 cm hoch
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Acryl- und Ölmalerei LebensART Sakralkunst Symbolischer Realismus

„Durchgang“

„Öffnung – Weg nach vorn“, Öl auf Leinwand
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Kunst im öffentlichen Raum Kunstmeile LebensART Skulpturen Stelen und Skulpturen für den Außenbereich Unter freiem Himmel

Flusskiesel

Diese abstrakte Doppelskulptur aus Holz und echtvergoldeten Flusskieseln steht auf dem Stumpf einer gefällten Buche
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Kunstmeile Büschhof

Seit fünf Jahren lasse ich in meinem Wohnort Nümbrecht-Büschhof eine Kunstmeile entstehen, die jedes Jahr weiter wächst. Ein Wegweiser hilft Besuchern und Wanderern zur Orientierung.

„Spinnen-Rad“, 4m Durchmesser
Fachwerkkunst im Rennaisance-Stil
„Stein-Zeit“ (frühgeschichtliche Höhlenmalerei auf Grauwacke), Ausschnitt

„Stein-Zeit“ ist eine Installation am Dorfrand von Büschhof, die ich 2019 innerhalb von nur 2 Tagen geschaffen habe. Sie besteht aus acht großen Grauwacke-Natursteinblöcken aus dem benachbarten Steinbruch. Ich habe darauf Motive (Tiergestalten, Jagdszenen, Figuren und Symbole) aus der prähistorischen Höhlenmalerei (ca.45.000 – 15.000 v.Chr.)dargestellt, aber auch frei nachempfundene Figuren und Symbole. Hier präsentiere ich nur einen kleineren Ausschnitt der insgesamt über 30 Darstellungen.

Stein-Zeit, Ausschnitt, Neandertaler und Homo sapiens
Stein-Zeit, Ausschnitt
Stein-Zeit, Ausschnitt
Totempfahl mit 100 Jahren Dorfgeschichte, Eiche, 5 m, Kunstmeile Büschhof.

Ich habe den Stamm einer Eiche verwendet, die mein Nachbar und Freund leider fällen lassen musste. Unser Dorf ist zwar wesentlich älter als einhundert Jahre, aber aus dieser Zeit kenne ich die authentischen Geschichten – abgesehen von meinen eigenen Erinnerungen.

Die Konturen der Motive habe ich zuerst in das Eichenholz geschnitzt, bevor ich sie dann ausgemalt habe.

Kunst im Freien ist sehr anfällig. Skulpturen und Installationen sind nicht nur Wind und Regen, sondern vor allem der aggressiven UV-Strahlung ausgesetzt. Daher muss ich die Skulpturen der Kunstmeile alle zwei bis drei Jahre restaurieren. Eine Menge Arbeit!

In unserem kleinen Dorf Büschhof gibt es eine moderne zentrale Heizanlage (Wärmepumpe). Die Anlage ist in einem kleinen Holzhäuschen untergebracht. Hier habe ich – als Teil der „Kunstmeile“ – eine Relieftafel und ein Ölgemälde (!) angebracht. BeideArbeiten gehören zu meinem Projekt „Portraits und Gesichter“. Ein Ölgemälde im Freien ist ein echtes Experiment in Sachen Witterungsbeständigkeit!

Und hier das Highlight der Büschhofer Kunstmeile:

Großskulptur „himmelwärts“ (Kunstmeile Büschof),
Stahl u. Schichtholzplatten,
Höhe: 5 m, Gewicht: 1 t
„himmelwärts“ bei Winterstimmung
„Jakobsmuschel“, Merantiholz, Blattgold, Höhe: 2,20 m
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Stelen und Skulpturen für den Außenbereich

Viele Jahre habe ich mich nur als Maler verstanden und betätigt. Doch seit 2014 habe ich auch mit Bildhauerei (und seit 2019 mit Schnitzerei) begonnen. Die Skulpturen für den Außenbereich sind schon auf Grund ihrer Größe eine handwerkliche Herausforderung. Die ersten Arbeiten habe ich eher als „Holz-Design“ eingeordnet. Doch dann kamen immer neue Materialien, Techniken und Gestaltungsmöglichkeiten hinzu: außer alten und neuen Hölzern auch Stein und Stahl.

Eine eigene Rubrik sind meine Gartenstelen, die ich meist aus uralten Eichenbalken entstehen lasse. Zu meiner persönlichen „Handschrift“ gehört in vielen Fällen die Verwendung von Blattgold (23,75 Karat). Solche Akzente sind nicht nur als Kontrapunkt zu rustikalen Materialien reizvoll: es ist besonders die Reflexionsfähigkeit von Blattgold – sogar noch im Dämmerlicht bzw. bei eintretender Dunkelheit, wo andere Farben längst verblassen!

Gartenstele aus einem alten Fachwerkbalken, 140 cm
Relief aus Eichenholz. Auftragsarbeit für eine Terassengestaltung.
Relieftafel, Ausschnitt
Gartenstele, Eiche
Gartenstele, alter F achwerkbalken (Eiche), ca. 2,20 m
Windrad an der Kunstmeile Büschhof. Leider wurde es durch einen Sturm zerstört.